Wirtschaft zur Burg: Sechs-Gang-Menüs am Tisch und ein Beizli, das sich selbst bedient

Wie die Wirtschaft zur Burg in Meilen ihre Mehrgang-Menüs einfach in JamWaiter führt und im Sommer mit JamOrder ein Selbstbedienungs-Beizli betreibt.

21. Mai 20264 Minuten Lesezeit

Koch der Wirtschaft zur Burg in Meilen richtet einen Gang mit Sauce an, Titelbild der Story über Mehrgang-Menüs im Kassensystem

Meilen, über dem Zürichsee. Auf der Burg wird seit über 150 Jahren gewirtet, und heute führen Sascia Held und Cham Günter diese Geschichte weiter. Ihre Küche ist regional, saisonal und konsequent hausgemacht: vom Schruubebrot über die schwarzen Gersten-Grissini bis zum Truubebrand aus den eigenen Reben. Fische und Krebse kommen von der Fischerei Grieser in Obermeilen, Gemüse und Kräuter von Slow Grow in Mönchaltorf. Die Karte folgt dem Jahr, nicht umgekehrt.

Ein solches Angebot ist schön für die Gäste und anspruchsvoll für jedes Kassensystem. Diese Story zeigt, wie die Burg es mit JamWaiter einfach abbildet und warum sie im Sommer sogar ein kleines Beizli ganz ohne Personal betrieben hat.

Sascia Held und Cham Günter, Gastgeberin und Koch der Wirtschaft zur Burg, vor dem grünen Tor des Hauses

Sascia Held und Cham Günter führen die Wirtschaft zur Burg in Meilen.

Ein anspruchsvolles Angebot

Auf der Burg gibt es nicht einfach eine Speisekarte mit Vorspeisen und Hauptgängen. Es gibt Menüs mit drei bis sechs Gängen, für den Abend und für Anlässe wie Geburtstage, Hochzeiten oder Firmenessen. Dazu kommen vegane, glutenfreie und laktosefreie Varianten, ein Kindermenü, Apéro in drei Grössen und Sonderwünsche, die sich von Gesellschaft zu Gesellschaft unterscheiden.

Für den Service heisst das: Ein Tisch bestellt nicht fünf Gerichte, sondern ein Menü, bei dem in einzelnen Gängen gewählt wird. Die Küche muss wissen, welcher Gang an welchem Tisch als Nächstes kommt und welcher Gast welche Variante bekommt. Und am Ende soll die Rechnung trotzdem klar und richtig sein.

Das Sechs-Gang-Prinzip, eins zu eins in JamWaiter

In JamWaiter ist ein Mehrgang-Menü genau so aufgebaut, wie die Burg es serviert: als Menü mit seinen Gängen und einem Menüpreis. Jeder Gang ist entweder Pflicht oder optional, und wo der Gast wählen darf, steht die Auswahl direkt im Gang. Die Varianten, die auf der Burg gefragt sind, finden so ihren Platz im jeweiligen Gang, statt als lose Zusatzartikel auf der Rechnung.

Im Service bleibt die Bedienung einfach. Das Team wählt am Tisch das Menü, tippt sich durch die Gänge und trifft dort die Wahl des Gastes. Die Bestellung geht ohne Umweg in die Küche, und auf der Rechnung steht das Menü so, wie es auf der Karte steht. Neue Kreationen, und davon gibt es auf der Burg laufend welche, sind in OrderAdmin schnell erfasst und einem Gang zugeordnet.

Das Küchenteam der Wirtschaft zur Burg beim Kochen in der Profiküche

In der Küche der Burg entsteht jeden Tag Neues. Die Bestellung muss trotzdem klar ankommen.

So hat jeder Anspruch des Hauses seinen sauberen Platz im System: Menüs mit wechselnden Gängen, Varianten für Gäste mit besonderen Wünschen und die Abende mit grossen Gesellschaften. Das Team muss dafür kein zweites Werkzeug lernen und keine Notizzettel führen.

Im Sommer: ein Beizli ohne Personal

Rund um die Burg sind an schönen Tagen viele Spaziergängerinnen und Spaziergänger unterwegs. Viele kehren nicht für ein Menü ein, würden aber gerne etwas trinken, einen Snack essen oder ein Glacé geniessen.

Für diese Gäste hat die Burg im Sommer mit JamOrder ein kleines Selbstbedienungs-Beizli eingerichtet: «s’Beizli». An der roten Scheune hängt ein Aushang, der in vier Schritten erklärt, wie es geht:

  1. QR-Code mit der Kamera des Handys scannen.
  2. Produkt wählen und bezahlen.
  3. Getränk, Snack oder Glacé entnehmen.
  4. Im Gärtli geniessen oder mitnehmen.

Aushang s’Beizli an der roten Scheune der Wirtschaft zur Burg mit Anleitung in vier Schritten und QR-Code für die Selbstbedienung mit JamOrder

Der Aushang an der Scheune: scannen, bezahlen, entnehmen. Den QR-Code haben wir für diese Story unkenntlich gemacht.

Bezahlt wird direkt im Handy, bevor jemand etwas entnimmt. Es braucht keine Kasse, kein Kässeli und niemanden, der daneben steht. Jeder Verkauf ist sofort im System, mit den gleichen Produkten und im gleichen Tagesabschluss wie das Restaurant. Für die Burg ist das Beizli damit kein zweiter Betrieb mit eigener Buchhaltung, sondern ein weiterer Verkaufspunkt.

«Im Sommer kommen viele Spaziergänger bei uns vorbei. Mit dem Beizli bedienen sie sich selbst, auch wenn gerade niemand von uns Zeit hat, und am Abend ist jeder Verkauf sauber im Tagesabschluss.»

Sascia Held, Gastgeberin, Wirtschaft zur Burg

Gärtli der Wirtschaft zur Burg mit Festbank, Sonnenschirmen und Holzstühlen neben der roten Scheune, Sitzplätze für die Gäste des Selbstbedienungs-Beizli

Im Gärtli neben der Scheune setzen sich die Spaziergängerinnen und Spaziergänger hin.

Der Hinweis «nicht mit TWINT scannen» auf dem Aushang ist übrigens ein guter Praxistipp: Der QR-Code öffnet die Bestellseite von JamOrder im Browser. Die Kamera-App des Handys führt direkt dorthin, bezahlt wird anschliessend in JamOrder, auf Wunsch auch mit TWINT.

Was andere Betriebe daraus mitnehmen

Die Wirtschaft zur Burg zeigt, dass ein gehobenes Angebot und ein einfaches System kein Widerspruch sind:

  • Mehrgang-Menüs als Menüs führen, mit Gängen, Wahlmöglichkeiten und Menüpreis, statt als Liste einzelner Artikel.
  • Varianten dort hinterlegen, wo sie hingehören, im jeweiligen Gang, damit Service und Küche nicht raten müssen.
  • Zusätzlichen Umsatz ohne Personal mit einem Selbstbedienungs-Angebot per QR-Code, das im selben System abrechnet wie das Restaurant.

Mehr über die Burg, ihre Hausspezialitäten und die Anlässe steht auf wirtschaftzurburg.ch. Die Website hat übrigens Jamatu gestaltet.

Du führst selbst ein Restaurant mit anspruchsvoller Karte oder willst ein Angebot zum Mitnehmen ohne zusätzliches Personal aufbauen? Auf der Seite Restaurant siehst du, wie JamWaiter und JamOrder zusammenspielen, und unter Take-away mehr zur Selbstbestellung per QR-Code.

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