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Vergleich

Jamatu oder Lightspeed. Ein Preis pro Betrieb statt pro Gerät.

Beide sind Kassensysteme für die Gastronomie, und auf der Funktionsliste sehen sie sich ähnlich. Auseinander gehen sie dort, wo abgerechnet wird: Lightspeed pro Gerät, Jamatu pro Betrieb, egal wie viele Geräte im Service unterwegs sind.

  • CHF 35 im Monat pro Betrieb
  • Zahlterminal kostenlos
  • Keine Fixgebühr pro Bon
  • Ohne Vorauszahlung monatlich kündbar

Die JamWaiter-Demo läuft ohne Registrierung direkt im Browser. Die Zugangsdaten sind hinterlegt, du bist mit zwei Klicks in der Kasse.

Kurz eingeordnet

Zwei Systeme, zwei Ausgangspunkte

Damit ein Vergleich etwas taugt, zuerst die faire Beschreibung von beiden.

Jamatu

Für die Schweizer Gastronomie gebaut

Aus dem Kanton Zürich, für Restaurants, Bars, Cafés, Hotels, Take-aways und Kantinen. Kasse auf dem Tablet, dem Smartphone oder dem JamTerminal, Selbstbestellung per QR-Code und am Kiosk, Küchenmonitor und Bondruck, dazu die Assistentin Jonida.

Abgerechnet wird pro Betrieb. Ob eine Kasse läuft oder fünf Geräte im Service unterwegs sind, ändert am Preis nichts. Das Zahlterminal stellen wir kostenlos zur Verfügung, es gibt keine Fixgebühr pro Bon, und das Abo ist monatlich kündbar.

Lightspeed

Die grosse Plattform

Börsennotiert, rund 150'000 Betriebe weltweit, über 100 Länder. Kasse, Zahlung, Bestandsverwaltung, Küchendisplay, Lieferdienst und eine eigene Produktlinie für den Handel, dazu ein tiefes Reporting.

Abgerechnet wird pro Lizenz, und eine Lizenz gilt für ein Gerät. Terminals, Transaktionssätze und Zusatzmodule verhandelt man im Gespräch, öffentlich stehen nur die Softwarepakete.

Ehrlich vorweg

Für wen welches System

Die Entscheidung fällt nicht an der Funktionsliste, sondern daran, wie dein Betrieb arbeitet.

Nimm Jamatu, wenn

  • mehrere Geräte im Service unterwegs sind und das nicht jedes Mal ein Abo mehr sein soll
  • du Funktionen wie QR-Bestellung, Abholung und Lieferung, Küchenmonitor, Gutscheine und Kassenbuch im Preis haben willst, statt sie über ein grösseres Paket oder Add-ons dazuzukaufen
  • viele kleine Bons durch die Kasse gehen und Fixgebühren ins Gewicht fallen
  • du saisonal arbeitest und monatlich kündbar bleiben willst

Nimm Lightspeed, wenn

  • du Lagerbestände heute schon im Kassensystem führen willst
  • du neben der Gastronomie Handel mit Lager und Varianten im selben System führst
  • du viele Filialen über Ländergrenzen zentral steuerst
  • dir Benchmarks und eine Aufgabenliste fürs Team wichtig sind

Auf einen Blick

Was beide öffentlich ausweisen

Nur Angaben, die auf den offiziellen Seiten stehen. Wo Lightspeed nichts veröffentlicht, steht das auch so da, statt einer Schätzung.

Was du brauchstJamatuLightspeed
Software pro MonatCHF 351CHF 89 Basic, 159 Core, 249 Pro
Abgerechnet wirdpro Betriebpro Gerät, jede weitere Lizenz CHF 49
Zahlterminalkostenlos2nicht ausgewiesen3
Pro Transaktionnach Zahlungsmittel und Volumen4nicht ausgewiesen3
Fixgebühr pro Bonkeinenicht ausgewiesen3
Bestellen und bezahlen per QR-CodeJamOrder, ohne Monatsgebührab Core
Küchendisplayinbegriffen5ab Core
Online bestellen, Abholung und LieferungJamOrder, ohne Monatsgebührab Pro
Gutscheineinbegriffenab Core
Bestandsverwaltungin Entwicklung6ab Core
Aufgabenverwaltungnicht im Umfangab Core
Benchmarks und Trendsnicht im Umfangin allen Paketen
KI-AssistenzJonida, BetaLightspeed AI, in allen Paketen
Retail mit Lager und Variantennicht im Umfangeigene Produktlinie
Vertragmonatlich kündbarmonatlich oder jährlich
Nach einer PauseDaten bleiben erhaltennicht ausgewiesen3
  1. CHF 35 pro Monat bei Vorauszahlung für zwei Jahre (CHF 840), CHF 40 bei einem Jahr, sonst CHF 49 pro Monat. Ein Abo pro Betrieb, keine Mindestlaufzeit.
  2. Kein Kauf und keine Monatsmiete, bei mindestens sechs Monaten Nutzung.
  3. Lightspeed veröffentlicht dazu keine Angaben. Terminalpreise, Transaktionssätze und Zusatzgebühren werden im Gespräch festgelegt. Frag die Werte in deiner Offerte ab, dann wird der Vergleich vollständig.
  4. Der Satz hängt vom Zahlungsmittel und vom Volumen ab und steht in deiner Offerte. Einen Pauschalwert nennen wir bewusst nicht, weil er je nach Mix in beide Richtungen irreführend wäre.
  5. Küchenmonitor (Order Dashboard in OrderAdmin) für die Küche, für Bar und kleine Küchen der Order Master direkt in JamWaiter.
  6. Die Bestandsverwaltung ist in Entwicklung und heute nicht verfügbar. Stütze deine Entscheidung nicht darauf.

Quelle Lightspeed: öffentliche Preisseite für Gastronomie auf lightspeedhq.com, abgerufen am 19.10.2026. Quelle Jamatu: eigene Konditionen, Stand 19.10.2026.

Kosten

Drei Betriebe, drei Rechnungen

Gerechnet ist nur die Software, weil nur sie bei beiden öffentlich ausgewiesen ist. Zuerst Lightspeed, dann Jamatu.

  • CHF 2'568weniger pro Jahr

    Ein Gerät

    Ein Restaurant, eine Kasse, dazu QR-Bestellung, Küchendisplay und Abholung.

    Lightspeed Pro CHF 2'988 · Jamatu CHF 420

  • CHF 3'744weniger pro Jahr

    Fünf Geräte

    Eine Kasse am Tresen, vier Geräte im Service. Bei uns bleibt der Preis gleich, weil pro Betrieb abgerechnet wird.

    Lightspeed Pro mit drei Lizenzen plus zwei à CHF 49: CHF 4'164 · Jamatu CHF 420

  • CHF 1'200weniger pro Saison

    Sechs Monate Saison

    Foodtruck oder Gartenbetrieb, im Winter geschlossen.

    Lightspeed Pro CHF 1'494 · Jamatu CHF 294

Softwarekosten in CHF. Jamatu mit Vorauszahlung für zwei Jahre (CHF 35 pro Monat), Lightspeed zum ausgewiesenen Monatspreis. Verglichen ist das Paket Pro, weil erst dort QR-Bestellung, Küchendisplay sowie Abholung und Lieferung enthalten sind. Im Saisonbeispiel rechnen wir bei Jamatu mit CHF 49 pro Monat, weil keine Vorauszahlung greift. Terminals und Transaktionen kommen bei jedem Anbieter dazu und stehen in der jeweiligen Offerte.

Der Unterschied

Nicht die Funktion, das Modell

Auf der Funktionsliste sehen Kassensysteme einander ähnlich. Auseinander gehen sie dort, wo abgerechnet wird.

  • 01

    Pro Betrieb statt pro Gerät

    Ein zweites Gerät im Service soll kein zweites Abo sein. Darum ändert es bei uns am Preis nichts, ob eine Kasse am Tresen steht oder fünf Geräte unterwegs sind.

  • 02

    Terminal ohne Kaufpreis

    Das JamTerminal stellen wir zur Verfügung, ohne Kauf und ohne Monatsmiete, ab sechs Monaten Nutzung. Hardware ist sonst oft der grösste Fixblock.

  • 03

    Keine Fixgebühr pro Bon

    Zehn Rappen pro Transaktion klingen nach nichts. Bei einem Bon von CHF 40 sind es 0.25 Prozent, bei CHF 12 schon 0.83 Prozent. Wir rechnen ausschliesslich prozentual.

  • 04

    Selbstbestellung ohne Aufpreis

    JamOrder für Bestellen und Bezahlen per QR-Code hat keine Lizenz-, Einrichtungs- oder Monatsgebühr, auch nicht für Abholung und Lieferung.

Ehrlich bleiben

Wo Lightspeed die bessere Wahl ist

Es gibt Betriebe, für die wir nicht das richtige System sind. Wer das erst nach der Unterschrift merkt, hat doppelt verloren.

  • Bestandsverwaltung. Wer Lagerbestände heute im Kassensystem führen will, findet das bei Lightspeed ab dem Paket Core. Bei uns ist sie in Entwicklung und im Moment nicht verfügbar.
  • Benchmarks und Aufgabenverwaltung. Der Vergleich mit anderen Betrieben und die Aufgabenliste fürs Team fehlen bei uns.
  • Handel und Gastronomie im selben Haus. Für Retail mit Lager und Varianten gibt es dort eine eigene Produktlinie, bei uns nicht. Online bestellen für Speisen und Getränke deckt bei uns JamOrder ab.
  • Filialketten über Länder hinweg. Zentrale Steuerung vieler Standorte mit einheitlichen Karten und Rollen ist die Stärke einer grossen Plattform.

Und beim Preis pro Transaktion gilt: Je nach Zahlungsmittel und Volumen sind andere Anbieter günstiger als wir, bei TWINT zum Beispiel gibt es tiefere Sätze am Markt. Entscheidend ist die Gesamtrechnung aus Software, Hardware und Transaktionen, nicht die einzelne Zahl.

Aus der Praxis

Betriebe, die mit Jamatu arbeiten

  • «JamOrder macht die Essensbestellung für unsere Mitarbeiter schnell, einfach und stressfrei!»

    Thomas BreitingerThomas BreitingerLeitung Hotellerie, Senevita Obstgarten
  • «Mit JamOrder haben wir digitale Effizienz und persönlichen Luxus perfekt kombiniert, ein Gewinn für Gäste und Mitarbeiter!»

    Bardhyl ColiBardhyl ColiDirektor, Cresta Palace, Celerina

Wechsel

Was ein Wechsel wirklich bedeutet

  1. Vertrag und Geräte klären

    Wir schauen zuerst, wann dein Lightspeed-Vertrag endet und was mit den Geräten passiert. Wenn es sich erst später lohnt, sagen wir dir das.

  2. Speisekarte gemeinsam erfassen

    Artikel, Preise, Varianten und Extras erfassen wir zusammen in einer Sitzung. Eine bestehende Karte als Liste reicht als Grundlage.

  3. Team einführen

    Die Kasse lernt dein Team in einer kurzen Einführung. Die Demo kannst du vorher selbst im Browser ausprobieren.

Ist Jamatu immer günstiger als Lightspeed?

Bei der Software in den meisten Fällen, und der Abstand wächst mit jedem Gerät, weil wir pro Betrieb abrechnen. Bei den Transaktionen kann es je nach Zahlungsmittel anders aussehen. Darum rechnen wir deinen Fall mit beiden Offerten durch.

Warum nennt ihr keinen Prozentsatz?

Weil ein Pauschalwert in beide Richtungen irreführend wäre. Der Satz hängt davon ab, wie deine Gäste zahlen und wie viel über die Kasse läuft. Fest zugesagt ist: keine Fixgebühr pro Bon und ein Satz, der in deiner Offerte steht, bevor du unterschreibst.

Brauche ich neue Hardware?

Nicht unbedingt. JamWaiter läuft auf iPad, auf Android-Geräten und auf Sunmi. Das JamTerminal für Kasse und Kartenzahlung stellen wir kostenlos zur Verfügung, bei mindestens sechs Monaten Nutzung.

Was passiert, wenn ich pausiere oder kündige?

Das Abo ist auf Monatsende kündbar, ohne Mindestlaufzeit. Kommst du später zurück, sind Speisekarte, Artikel und Einstellungen noch da.

Wo ist Lightspeed stärker?

Bei der Bestandsverwaltung, bei Benchmarks und Aufgaben, im Handel und bei grossen Filialketten. Wenn das für dich zentral ist, ist Lightspeed die bessere Wahl.

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