Cresta Palace: Wie ein Grand Hotel vierzehn Tools durch eine Plattform ersetzt hat
Fünf Outlets, ein Spa, Website, Newsletter, Social Media: Wie das Cresta Palace heute alles in zwei Jamatu-Suiten statt in 14 Tools führt.

Celerina, zwei Kilometer von St. Moritz. Im Cresta Palace treffen fünf Restaurants und Bars, ein Spa mit über sechzig Behandlungen, Bankette, ein Shop und eine dreisprachige Website auf ein Team, das sich um Gäste kümmern will und nicht um Software. Noch vor einem Jahr brauchte dieses Team vierzehn verschiedene Programme, um einen normalen Tag zu bewältigen. Heute sind es zwei: die Jamatu Hospitality Suite für den Betrieb und die Jamatu Business Suite für das Unternehmen. Das ist die Geschichte dieses Umbaus.
Vierzehn Werkzeuge, vierzehn Rechnungen, kein Überblick
Die Ausgangslage im Frühjahr 2026 sah aus wie in vielen Hotels dieser Grösse. Jede Abteilung hatte sich über die Jahre ihr eigenes Werkzeug gesucht, jedes war für sich genommen vernünftig, und zusammen ergaben sie ein Geflecht, das niemand mehr ganz überblickte.
| Aufgabe | Werkzeug vor Jamatu |
|---|---|
| Kasse in fünf Outlets | Lightspeed, sechs einzeln lizenzierte Outlets |
| Kartenzahlung | Nexi, vier Zahlterminals im Mietmodell |
| Tischreservation in vier Restaurants | Aleno |
| Spa-Buchungen | TAC Informationstechnologie |
| Zimmerbuchung online | OnePageBooking, mit Schnittstellen zu Trivago, Google und Nexi |
| Gutscheine | e-guma |
| Newsletter | dailypoint |
| Website | Wix über eine Agentur, Unterhalt auf Abruf |
| SEO und Suchanzeigen | Online Birds, Agentur mit eigener Lizenz |
| Google Ads | Google Ads, separat geführt |
| Meta Ads | Meta Ads, separat geführt |
| Social Media | Facebook und Instagram, von Hand gepflegt |
| Interne Meldungen | Slack, 18 Nutzer |
| Bestellgeräte für den Service | OrderCube, bereits offeriert, noch nicht im Einsatz |
Allein die laufenden Kosten für diesen Werkzeugkasten machten Jahr für Jahr einen beträchtlichen Betrag aus, ohne die Werbebudgets. Teurer als das Geld war aber die Arbeit zwischen den Systemen: Die Speisekarte wurde in der Kasse gepflegt und auf der Website von Hand nachgezogen. Ein Gast, der im Spa gebucht, im Grand Restaurant reserviert und an der Bar bezahlt hatte, existierte dreimal in drei Datenbanken und nirgends als eine Person. Reporting hiess, Exporte aus sechs Programmen in einer Tabelle zusammenzutragen. Und für Automatisierung oder KI gab es schlicht keine Grundlage, weil keines der Systeme mit dem anderen sprach.
Die Entscheidung: nicht Tool für Tool ersetzen
Die naheliegende Lösung wäre gewesen, die teuersten Verträge einzeln abzulösen. Das Cresta Palace hat sich anders entschieden. Gemeinsam mit Jamatu wurde zuerst die bestehende Systemlandschaft mit allen Verträgen, Laufzeiten und Kündigungsfristen aufgenommen, dann eine Gesamtlösung geplant. Der Grundsatz dahinter: Ein Hotel ist ein Unternehmen mit mehreren Verkaufsstellen. Was zum einzelnen Verkaufspunkt gehört, Kasse, Küche, Tische, Bestellungen, lebt in der Hospitality Suite. Was zum ganzen Haus gehört, Gäste, Buchungen, Website, Marketing, Zahlen, lebt in der Business Suite. Beide teilen sich die Gästedaten und die Zahlen, aber jede macht nur, was sie am besten kann.
Umgesetzt wurde in acht Wochen: vier Wochen Vorbereitung aus der Ferne, drei Wochen vor Ort in Celerina mit Installation und Schulungen für Service, Küche, Rezeption und Marketing, dann der Go-Live im Mai 2026 mit einer Woche Begleitung.
Heute im Betrieb: die Hospitality Suite
In allen fünf Outlets, Grand Restaurant, Giacomo’s, Asia 75, Chäs Beizli mit Garten und Bar, läuft heute JamWaiter als Kasse. Ein Abo für das ganze Haus statt sechs Lizenzen, auf den Tablets und Smartphones, die das Team schon hatte. Bezahlt wird am JamTerminal mit eigener SIM, Kartenmarge und Terminal kommen aus einer Hand, die Nexi-Geräte sind zurückgegangen.
Für die Zimmer hat das Hotel 25 QR-Codes im Hotel-Service-Modus von JamOrder eingerichtet. Ein Gast scannt den Code auf dem Nachttisch, sieht die Karte des Zimmerservice in seiner Sprache und bestellt, die Bestellung landet in der Küche, ohne Telefon und ohne Zettel. Zwanzig JamButtons in den Restaurants und auf der Terrasse rufen den Service auf die Smartwatch, sobald ein Gast etwas braucht.
Dazu gehören die Dinge, für die früher eigene Programme nötig waren: Die Tischreservation ist in die Kasse integriert, eine Reservation wird zum offenen Tisch und am Ende zur Rechnung. Gutscheine werden online verkauft und an jeder Kasse eingelöst, Saldo und Verlauf sind jederzeit sichtbar. Das Kassenbuch hält jede Einlage und Entnahme fest. Und Jonida, die KI-Assistentin in JamWaiter und OrderAdmin, beantwortet dem Team Fragen zur Bedienung, nennt den Umsatz von gestern oder setzt ein Gericht auf Zuruf auf ausverkauft.
Heute im Unternehmen: die Business Suite
Über allem liegt die Business Suite. Hier ist das Cresta Palace eine Organisation mit einer Marke und sechs Standorten: dem Spa und den fünf gastronomischen Outlets. Wer sich anmeldet, sieht zuerst die Übersicht über das ganze Haus und kann mit einem Klick auf einen einzelnen Standort wechseln.
Spa-Buchungen. Die über sechzig Behandlungen in sieben Kategorien, vom Signature Treatment bis zu Pilates und Yoga, werden mit Dauer, Behandlerin, Raum und Preis geführt. Gäste buchen online auf der Website des Hotels, die Verfügbarkeit stimmt immer, weil es nur noch einen Kalender gibt. Das Wintermenü wird zum Saisonstart ein- und das Sommermenü ausgeblendet, in drei Sprachen, ohne dass jemand eine zweite Software öffnet.
Kontakte. Der Gast, der früher dreimal existierte, ist heute eine Person: mit seinen Spa-Terminen, seinen Reservationen, seinem Newsletter-Einverständnis und seinen Gutscheinen. Besuche aus den Outlets fliessen in das Profil, das Profil steht an jeder Kasse zur Verfügung.
Website und Newsletter. Die dreisprachige Website des Hotels wird aus der Business Suite heraus gepflegt. Speisekarten kommen direkt aus der Kasse, eine Preisänderung im Grand Restaurant steht am selben Abend online. Der Newsletter geht an die Kontakte aus derselben Datenbank, mit sauberer Einwilligung und ohne Exportdatei.
Marketingplan und Social Media. Beiträge für Facebook und Instagram, Kampagnen bei Google und Meta und die Newsletter-Termine stehen in einem Plan. Das Marketing-Team sieht die Woche auf einen Blick, gibt Beiträge frei und veröffentlicht sie aus der Suite heraus. Listing, Bewertungen und Sichtbarkeit in der Karte laufen im selben Werkzeug.
Reporting. Die Zahlen aus allen Outlets und dem Spa kommen automatisch zusammen. Die Direktion sieht Umsatz, Reservationen, Bestellungen und offene Rechnungen pro Standort oder für das ganze Haus, ohne eine einzige Tabelle zu bauen.
Ein Tag im Cresta Palace
Morgens um sieben bucht ein Gast aus Mailand über die italienische Website eine Massage für den Nachmittag. Der Termin erscheint im Kalender des Spa, der Gast im Kontaktbuch des Hotels. Um halb eins scannt ein Paar den QR-Code im Zimmer und bestellt zwei Salate und eine Flasche Wasser, die Küche druckt den Bon, der Zimmerservice bringt das Tablett. Um sechs reserviert dieselbe Familie über die Website einen Tisch im Giacomo’s, die Reservation steht in JamWaiter, der Tisch wird um acht geöffnet, um zehn mit dem Zimmer abgerechnet. Zwischendurch drückt ein Gast auf der Terrasse den JamButton, die Smartwatch des Service vibriert. Am Nachmittag plant das Marketing den Instagram-Beitrag zum neuen Wintermenü im Spa und gibt den Newsletter für Freitag frei. Und um elf Uhr abends sieht der Direktor auf der Übersicht, was das Haus heute gemacht hat, Outlet für Outlet.
Nichts davon braucht ein zweites Programm, eine Exportdatei oder ein Telefon zwischen zwei Abteilungen.
Was sich in Zahlen geändert hat
| Vor Jamatu | Heute | |
|---|---|---|
| Programme im Einsatz | 14 | 2 Jamatu-Suiten, dazu das Hotelprogramm für die Zimmer |
| Kassenlizenzen | 6 Lizenzen | 1 Abo für das ganze Haus, 95 Prozent günstiger |
| Spa-Buchungstool | eigene Lizenz | entfällt, im Modul Buchungen enthalten |
| Zahlterminals | 4 Geräte in Miete | JamTerminals ohne Miete |
| Laufende Kosten pro Jahr, ohne Werbebudget | 100 Prozent | 74 Prozent, inklusive SEO, Listing, Kampagnen und Hosting |
| Gäste-Datenbanken | 3 | 1 |
| Speisekarte auf der Website | von Hand nachgeführt | automatisch aus der Kasse |
Rund ein Viertel weniger laufende Kosten pro Jahr, konservativ gerechnet und ohne die Stunden, die früher zwischen den Systemen verloren gingen. Der grössere Gewinn steht nicht in der Tabelle: Das Cresta Palace hat zum ersten Mal eine gemeinsame Datenbasis für Gäste, Umsatz und Marketing. Darauf lassen sich Dinge bauen, die mit vierzehn Insellösungen unmöglich waren, von der automatischen Nachricht nach dem Spa-Besuch bis zur KI, die dem Team Fragen beantwortet.
«Mit Jamatu haben wir digitale Effizienz und persönlichen Luxus perfekt kombiniert, ein Gewinn für Gäste und Mitarbeiter!»
Bardhyl Coli, Direktor Cresta Palace
Was das für andere Hotels heisst
Das Cresta Palace ist kein Sonderfall. Fast jedes Hotel mit mehreren Outlets und einem Spa trägt denselben Werkzeugkasten mit sich herum, bezahlt ihn pro Verkaufspunkt und hält ihn mit Handarbeit zusammen. Der Weg heraus ist nicht, das nächste Tool dazuzukaufen. Er beginnt mit einer Liste aller Verträge und der Frage, was zum Verkaufspunkt gehört und was zum Haus.
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