WM-Fieber in der Sommerbeiz Schlieren: über 200 Gäste, Getränke in fünf Minuten am Tisch

Public Viewing mit über 200 Gästen pro Abend: Wie die Sommerbeiz Schlieren an der WM 2026 Service und Küche mit JamWaiter und JamOrder im Griff hatte.

12. August 20264 Minuten Lesezeit

Bar der Sommerbeiz Schlieren während der WM 2026 mit JamWaiter auf dem iPad, Bondrucker und vollem Zelt mit Fans in roten Trikots

Schlieren, Stadtplatz, ein Abend im Juni 2026. Unter dem Zeltdach hängen die Flaggen aller Nationen, auf der Leinwand läuft ein Spiel der Schweizer Nati, und an den Tischen sitzen über 200 Gäste in roten Trikots. Jeder will etwas trinken, viele wollen essen, und zwar jetzt, nicht erst in der Halbzeit.

Das ist die Sommerbeiz Schlieren während der Fussball-WM 2026. Betrieben wird sie von der Corona Gastro AG, die in Schlieren auch die Pizzeria Corona, das NAIA Restaurant und die B13 Bar führt. Die Sommerbeiz ist ihr Saisonbetrieb unter freiem Himmel, geöffnet ab dem 1. Juni, Montag bis Samstag am Abend. Und in diesem Sommer fiel die Saison genau mit der WM zusammen.

Grosser Druck an vollen Abenden

Ein WM-Abend hat seinen eigenen Rhythmus. Vor dem Anpfiff kommen alle gleichzeitig, in der Halbzeit will der ganze Platz nachbestellen, und nach einem Tor der Schweiz geht noch eine Runde mehr. Wer da mit Zetteln, Zurufen und einer einzelnen Kasse arbeitet, verliert schnell den Überblick: Bestellungen gehen vergessen, die Bar weiss nicht, was als Nächstes kommt, und die Küche kocht nach Gefühl.

Die Sommerbeiz hat an diesen Abenden mit zwei Werkzeugen von Jamatu gearbeitet:

  • JamWaiter für den Service: Das Team nimmt die Bestellung direkt am Tisch auf, die Bons gehen sofort an Bar und Küche.
  • JamOrder für die Gäste: Wer nicht auf den Service warten will, scannt den QR-Code am Tisch und bestellt selbst.

So sah ein solcher Abend an der Bar aus, in 20 Sekunden:

Getränke in fünf Minuten am Tisch

Das Ergebnis war ein Ablauf, der auch bei vollem Platz gehalten hat. Ob die Bestellung über den Service oder über JamOrder kam: Die Getränke standen in der Regel innerhalb von fünf Minuten am Tisch, und auch das Essen kam schnell.

Der Grund liegt im Prozess, nicht in mehr Personal. Jede Bestellung landet ohne Umweg dort, wo sie zubereitet wird. Die Bar bekommt ihren Bon auf dem Drucker hinter der Theke, die Küche ihren eigenen. Niemand muss rennen, um eine Bestellung weiterzugeben, und niemand fragt dreimal nach, welcher Tisch was wollte.

Theke der Sommerbeiz Schlieren mit dem Tischplan von JamWaiter auf dem iPad, Bondrucker und Gästen vor der Leinwand

Der Tischplan in JamWaiter zeigt an der Theke auf einen Blick, welche Tische belegt sind und wo noch etwas offen ist.

Auf dem Tischplan sieht das Team jederzeit, welche Tische besetzt sind, wo eine Bestellung offen ist und wo bereits bezahlt wurde. Bei über 200 Gästen ist das der Unterschied zwischen einem Abend, der läuft, und einem, der dem Team davonläuft.

Entrecôte zum Spiel

Das Besondere an der Sommerbeiz: Hier gab es zum Spiel nicht nur Bier und Snacks. Auf der Karte stand auch ein Entrecôte. Ein Stück Fleisch auf den Punkt, serviert mitten in einem vollen WM-Abend, ist eine echte Ansage an Küche und Service. Das gelingt nur, wenn die Bestellung präzise und sofort in der Küche ankommt und das Team weiss, wann welcher Tisch an der Reihe ist.

Genau das ist der Anspruch der Sommerbeiz: Public Viewing mit dem Service eines Restaurants. Und diesen Anspruch hat sie an der WM eingelöst.

Mikel Lazri, Corona Gastro AG

«An vollen WM-Abenden hatten wir über 200 Gäste. Dank Jamatu standen die Getränke trotzdem innerhalb von fünf Minuten am Tisch, und sogar das Entrecôte kam schnell. Das schafft man nur mit einem perfekt abgestimmten Ablauf.»

Mikel Lazri, Corona Gastro AG

Mehr Umsatz pro Tisch mit JamOrder

Mit JamOrder kam ein zweiter Effekt dazu: Zusatzverkäufe. Gäste, die selbst per QR-Code bestellen, müssen nicht warten, bis jemand vom Service vorbeikommt. Die zweite Runde, das Dessert oder noch ein Getränk zur zweiten Halbzeit sind mit ein paar Fingertipps bestellt. So wird mehr bestellt, ohne dass das Team mehr laufen muss.

Für einen Saisonbetrieb mit wenigen, dafür sehr vollen Abenden zählt genau das. Jede Bestellung, die nicht verloren geht, und jede Runde, die ohne Wartezeit kommt, landet direkt im Umsatz.

Deals gegen die Flaute am Nachmittag

Ein WM-Abend hat nicht nur Spitzen, er hat auch Löcher. Die Bestellanalyse im Admin zeigt für jeden Tag, in welcher Stunde wie viel bestellt wurde, getrennt nach Service und JamOrder. In der Sommerbeiz war das Bild an jedem Spieltag ähnlich: Am Nachmittag, wenn der Platz schon offen ist und die Gäste noch nicht da sind, kam fast nichts herein.

Statt diese Stunden hinzunehmen, hat die Sommerbeiz sie mit Deals gefüllt: zwei Bier zum Preis von einem, Bier und Burger im Paket, nur in diesen Stunden und direkt in JamOrder sichtbar. Wer früh kam, bestellte per QR, und die Flaute liess sich spürbar ankurbeln. Die Grundlage dafür war keine Vermutung, sondern die Auswertung der Bestellungen aus den Tagen davor.

Schematische Darstellung der Bestellanalyse: Spitze zum Spiel, Flaute am Nachmittag, Deals genau in diesen Stunden. Ohne Zahlen des Betriebs.

Was andere Betriebe daraus mitnehmen

Die Sommerbeiz zeigt, was ein durchgängiger Ablauf an Spitzenabenden bringt:

  • Bestellungen am Tisch statt Zettel und Zurufe, mit Bons direkt an Bar und Küche.
  • Selbstbestellung per QR-Code als zweiter Kanal, der den Service entlastet und Zusatzverkäufe bringt.
  • Ein Tischplan für alle, damit das Team auch bei über 200 Gästen weiss, wo es gebraucht wird.
  • Bestellanalyse nutzen, um schwache Stunden zu erkennen und sie mit Deals in JamOrder zu füllen.

Mehr zur Sommerbeiz und zur nächsten Saison steht auf sommerbeiz.ch.

Du planst selbst ein Public Viewing, eine Saisonbeiz oder einen Betrieb mit vollen Abenden? Auf der Seite Restaurant siehst du, wie JamWaiter und JamOrder zusammenspielen, und für Anlässe mit Mietgeräten gibt es die Seite Festivals und Veranstaltungen.

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